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Erfolge

 

Internationale deutsche Meisterin

3 x Halbfinale Australian Open

Halbfinale French Open

Viertelfinale Wimbledon und U.S.Open

Wimbledonsiegerin Doppel

U.S. Open Siegerin Doppel

Finale Doppel French und Australian Open

Federation Cup Siegerin

2 x Finale Federation Cup

Bronzemedaille Olympia Seoul ´88 Doppel

Nr.4 Weltrangliste Einzel

Nr.3 Weltrangliste Doppel

Biographie

 

Die Liebe zum Tennis entwickelte Claudia Kohde-Kilsch schon in frühester Kindheit. Ihre Mutter war Tennis-Regional-Spielerin und ihre jüngere Schwester gehörte ebenfalls zu den hoffnungsvollsten Talenten des deutschen Tennis. Schon als dreijährige wurde Claudia Kohde-Kilsch von ihrer Mutter mit auf den Tennisplatz genommen. 1973 wurde die Neunjährige Saarlandmeisterin in ihrer Altersklasse. Von 1973 bis 1979 besuchte sie das Ludwigs- Gymnasium in Saarbrücken. Während dieser Zeit gelang ihr ein weiterer wichtiger Erfolg für Ihre Tennislaufbahn: 1977 wurde sie Jugend-Europameisterin. Die Journalisten wählten sie zur „Sportlerin des Jahres“ im Saarland .

Nach der mittleren Reife stieg sie am 01.01.1980 als Profi ins Tennisgeschäft ein. In Kitzbühl gewann sie dann 1980 ihr erstes Grand-Prix-Turnier. Als 78. stieß der damalige Profi-Neuling Claudia Kohde-Kilsch bereits unter die Top 100 der Weltrangliste vor. Sehr viel Aufsehen erregte dann 1981 ihr Sieg über die damalige Weltranglisten-Erste Martina Navratilova in Oakland . Im Jahr 1984 wurde sie Internationale Meisterin von Deutschland in Berlin .

Im Doppel stieß sie ebenfalls in die Weltspitze vor: Neben Siegen in Kitzbühl und Gstaad überraschte sie vor allem bei Grand Slam- Turnieren. An der Seite von Bettina Bunge kam sie in Wimbledon bis ins Halbfinale, bei den US -Open ins Viertelfinale.

Das amerikanische Tennis-Magazin wählte sie 1981 zur Aufsteigerin des Jahres („Rookie of the year“), in der Weltrangliste war sie bereits die Nummer 20. In den folgenden Jahren setzte sie ihren steilen Aufstieg fort.

Im September 1985 erreichte sie Rang vier der Weltrangliste. In der Doppelweltrangliste belegte sie mit Partnerin Helena Sukova sogar Platz 2 hinter Navratilova/Shriver. Im Doppel zählte sie, zumeist mit Helena Sukova, zur absoluten Weltspitze.

19 Doppelturniere gewann sie mit ihrer Partnerin in der Zeit von 1983 bis 1987, darunter Wimbledon und die US Open. Einzelsiege gewann sie danach bei Grand-Prix-Turnieren in Birmingham 1988 und Kitzbühl 1990. Ein Meilenstein in der Geschichte des Deutschen Tennissports war der erste Gewinn des Federation-Cups 1987 in Vancouver - das entscheidende Match im Finale gegen die USA, Claudia Kohde-Kilsch/Steffi Graf gegen Chris Evert-Lloyd/Pam Shriver, bleibt unvergessen. Auch bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul zeigte sich das Duo Kohde-Kilsch/Graf als erfolgreiches Team: Beide gewannen Bronze für Deutschland.

Durch Verletzungen geplagt zog sich Claudia Kohde-Kilsch dann Mitte der 90er Jahre mehr und mehr zurück von der Profi-Tour und konzentrierte sich auf die Tennis-Bundesliga der Damen, wo sie mit ihrem Verein Blau-Weiß Saarlouis auch mehrmals Deutsche Mannschaftsmeisterin wurde.

 

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